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Soziale Stadt

Die Stadtentwicklung hat auch auf die sozialen Verhältnisse in der Stadt Einfluss. Deshalb haben Bund und Land das Förderprogramm Soziale Stadt aufgestellt, an dem Espelkamp seit 2008 erfolgreich teilnimmt. Im Rahmen des Förderprogramms werden Maßnahmen umgesetzt, die das Miteinander der unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen stärken und besonders von Problemen betroffenen Stadtteilen helfen. Das bekannteste Beispiel für solch eine Maßnahme ist die Umgestaltung des Angers in der Breslauer Straße im Jahr 2009, bei der unter anderem der Spielplatz im grünen Herz der Innenstadt errichtet wurde. Weitere Maßnahmen sind die Umgestaltung des Tannenbergplatzes oder des Biberteichs. Die Fördermittel kommen aber beispielsweise auch Eigentümern von Wohnimmobilien zugute, um das Wohnumfeld aufzuwerten und Wohnviertel attraktiver zu gestalten. Dies ist insbesondere im Buranoquartier südlich der Innenstadt oder an vielen Häusern um den Gabelweiher zu sehen.

Vor der Umsetzung der einzelnen Maßnahmen wird ein Konzept erstellt, in dem untersucht wird, wo besondere Handlungsbedarfe vorliegen und wie diese erfüllt werden können. Das Konzept wird dann von der Bezirksregierung Detmold genehmigt. In der Folge müssen jährlich für die geplanten Projekte Förderanträge gestellt werden, nur so können die Fördermittel für die durchgeführten Maßnahmen auch abgerufen werden. Im Jahr 2008 hat die Stadt Espelkamp zum ersten Mal ein solches Konzept aufgestellt und es bis zum Ende der Förderperiode 2013 erfolgreich abgearbeitet. Dennoch besteht weiterhin Handlungsbedarf, der weiterhin gefördert wird. Aus diesem Grund ist 2016 das Fortführungs- und Verstetigungskonzept Soziale Stadt erstellt worden, in dem wieder umfangreiche Maßnahmen wie ein Quartiersmanagement, die Sanierung der Rundturnhalle und die Umgestaltung von Wohnumfeldern festgehalten sind.