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Geschichte

Trotz der erstmaligen urkundlichen Erwähnung als "Aspelecampe" im Jahre 1229 ist Espelkamp eine junge Stadt und ihre Geschichte ist besonders und einzigartig.

1229-1939: Vom Rittersitz zur Heeresmunitionsanstalt


1229
Vermutlich leitet sich der Name „Espelkamp“ von dem im 12./13. Jahrhundert. im Rahdener Land ansässigen Rittergeschlecht „de Aspelkamp“ her. Bereits im Jahre 1229 erstmalig urkundlich als „Aspelekampe“ erwähnt, blieb Espelkamp über Jahrhunderte eine kleine und unbedeutende Siedlung.

Gedenkstein Aspelecampe
Gedenkstein Aspelecampe


Gedenkstein zur urkundlichen Ersterwähnung


1618 – 1648
Seit Ende des 30jährigen Krieges, in dem die Bevölkerung schwer unter kaiserlichen und schwedischen Truppen gelitten hatte, gehört Espelkamp als Teil des Fürstentums Minden zum Kurfürstentum Brandenburg.

Karte Fürstenthum Minden
Karte Fürstenthum Minden










Fürstenthum Minden, handkolorierte Radierung nach einem Original von 1791


1701
Kurfürst Friedrich III von Brandenburg übernimmt für das Herzogtum Preußen die Königswürde. Die Espelkamper werden dadurch Untertanen des preußischen Königs.


1701
Nach einer Königlich Preußischen Verordnung wird "auf dem Espelkamp" eine Nebenschule eingerichtet. 



1768
Friedrich der II urteilt über die Bevölkerung hier und in den übrigen Teilen des Fürstentums Minden: Es ist das beste Volk von der Welt, betriebsam, emsig und treu.

1806/7
Die preußischen Truppen werden in der Schlacht von Jena und Auerstedt vernichtend von Napoleon I geschlagen. Espelkamp gehört fortan als Teil des Distrikts Minden im Department Weser zum neu gegründeten Königreich Westfalen. 

1811
Espelkamp gehört jetzt zum Kaiserreich Frankreich. Abgaben, Einquartierungen und Truppenaushebungen bedeuten für die Bewohner der Gemeinde eine hohe Belastung.

1815
Europa erfährt im Wiener Kongress nach dem Sieg 1813 in der Völkerschlacht bei Leipzig und 1815 in der Schlacht von Waterloo über Napoleon eine Neuordnung. Der Minden-Ravensburger Raum –und somit auch Espelkamp- wird wieder Teil des Preußischen Staates.

1832
Die Nebenschule wird zu einer selbständigen Schule erhoben. Die Kinder brauchen nun nicht mehr nach Rahden zur Schule.

1899

1. Oktober
Zwischen Bünde (Westfalen) und Rahden wird eine Eisenbahnstrecke eröffnet; Espelkamp erhält einen Bahnhof. 1910

1. April
Espelkamp wird selbstständige Gemeinde und gehört ab jetzt nicht mehr zur Landgemeinde Großendorf (Rahden). 1939
Festgehalten in der Statistik: In Espelkamp leben jetzt rund 1.000 Menschen auf einer Fläche von 18,5 Quadratkilometern. Wichtigste Erwerbsquelle ist die Landwirtschaft, doch sie kann nicht alle ernähren. Der Boden ist wenig ertragreich. Große Teile des Acker- und Grünlandes im Wassereinzugsgebiet der Großen und Kleinen Aue leiden unter Staunässe. Immer wieder kommt es nach größeren Regenfällen zu Überschwemmungen. Zuerwerb finden die Menschen im benachbarten Holland, in der Flachsverarbeitung, später auch in der Zigarrenherstellung.

Landarbeiter
Landarbeiter

Landarbeiter bei der Arbeit

1938/39 In der Gemarkung "Mittwald" beginnt der Aufbau einer "Munitionsanstalt des Heeres", später "Muna" genannt. Auf rund 250 Hektar Waldfläche entstehen 133 massive einstöckige Gebäude, ein rund 20 Kilometer langes Straßennetz, Wasserwerk, Ringleitung, Kläranlage, Hochspannungsanschluss, Trafostation und ein Anschlussgleis an die Eisenbahnstrecke Herford - Bassum - Bremen. In der Muna werden Granaten, Zünder und Geschossrohlinge hergestellt. Das Rohmaterial stammt aus anderen Rüstungsbetrieben und wird hier schussbereit gemacht. Halbfertigwaren und fertige Munition werden gelagert. Bis Kriegsende wird an einer Anlage gebaut, mit der Giftgasgranaten mit dem Nervengas "Tabun" gefüllt werden sollen. Diese wird aber nicht fertig und geht daher nie in Betrieb.

MUNA-Zaun
MUNA-Zaun


Das eingezäunte Munagelände



1939-1959: Von der Barackensiedlung zur Stadt Espelkamp


1945

28. März
Die Munitionsanstalt (Muna) Espelkamp soll gesprengt werden. Auf einer Krisensitzung weigert sich Kommandant Major Küppers, den Befehl auszuführen. Unabsehbares Unheil für die Region wird damit abgewendet. April Die 2. Britische Armee besetzt das Minden-Ravensberger Land und erreicht am 4. April Espelkamp. Die „Muna" fällt den Engländern unzerstört in die Hände. Juni Die ersten Flüchtlinge finden notdürftige Unterkunft in den Baracken der "Kolonie", der früheren Wohnstätte der "Muna"-Arbeiter.

Kolonie
Kolonie


Barackenlager Kolonie

Flüchtlinge
Flüchtlinge


Ankunft der Flüchtlinge


1946

Frühjahr
Nach den Entmilitarisierungsbestimmungen des Potsdamer Abkommens müssen alle Kriegsanlagen der Kategorie I völlig zerstört werden. Die Muna in Espelkamp gehört dazu. Erste englische Spreng- und Räumungskommandos erscheinen in Espelkamp.

Mai
Der britische Col. Steege, derzeit Kommandant im Kreis Lübbecke, gibt Pfarrer Diehl, dem Verbindungsmann des Evangelischen Hilfswerkes Westfalens zur Britischen Militärregierung, den Hinweis, die Gebäude der Muna für Aufgaben des Hilfswerkes zu nutzen.

20. Juli
In Mittwald beginnt die karitative Arbeit: Das ehemalige Arbeitsdienstlager „Hedrichsdorf" wird von der Paderborner Gruppe des Britischen Roten Kreuzes geräumt. Mit Hilfe des Evangelischen Hilfswerkes Westfalen wird ein Kindererholungsheim eingerichtet. Besonders Kinder aus dem bombengeschädigten Ruhrgebiet finden hier Aufnahme.

4. November
Nach Räumung der Muna von Munition und gelagerten Giftgasgranaten ziehen die englischen Besatzungstruppen ab.


General W. H. A. Bishop
General W. H. A. Bishop
Pastor Birger Forell
Pastor Birger Forell
Pastor Pawlowski
Pastor Pawlowski



General W. H. A. Bishop, Pastor Birger Forell und Pastor Karl Pawlowski (v.l.)


1947
Die verbliebenen Baracken der Muna werden dem evangelischen Hilfswerk vorläufig für karitative Zwecke zur Verfügung gestellt. Die ersten Heimkehrer und Vertriebenen errichten sich behelfsmäßige Unterkünfte. Das zähe Ringen von Pastor Pawlowski (Evangelisches Hilfswerk Westfalen) und Birger Forell (schwedischer Pfarrer) hat Erfolg: Mit Rücksicht auf die geleistete karitative Arbeit werden die Sprengungen nur noch in reduziertem Umfang weitergeführt.


1948

Oktober
General Bishop erklärt das Ende der Sprengungen der Muna. Vom Evangelischen Hilfswerk wird der Ludwig-Steil-Hof gegründet, benannt nach dem westfälischen Pfarrer Ludwig Steil, der am 17. Januar 1945 als einer der geistlichen Leiter der Bekennenden Kirche im Konzentrationslager Dachau starb. Der Ludwig-Steil-Hof ist so etwas wie die Urzelle der Stadt. Hier steht die auch heute noch einzige Fördersonderschule Deutschlands für Spätaussiedlerkinder mit Lernbehinderungen. Heute ist der Ludwig-Steil-Hof ein großes karitatives Unternehmen, das unter anderem auch ein Pflegeheim beherbergt. Das von dem schwedischen Pastor Birger Forell in seiner Heimatgemeinde Boras gegründete "Komitee für christliche Nachkriegshilfe" konstituiert sich in Mittwald als „Schwedenhilfe". Die Verteilung von Lebensmittel-, Bekleidungs- und Geldspenden beginnt.


1949

4. Oktober
Die eigentliche Geburtsstunde der heutigen Stadt Espelkamp. An diesem Tag wird vom Land Nordrhein-Westfalen, dem Diakonischen Werk und der Evangelischen Kirche in Westfalen die „Aufbaugemeinschaft Espelkamp G.m.b.H." gegründet. Sie wird Träger des Gesamtaufbaus und gleichzeitig mit Wirkung vom 1. Dezember 1951 als „Organ der staatlichen Wohnungspolitik" anerkannt. Wohnungen werden errichtet und Industriebetriebe angesiedelt.


1958

4. Juli
Pastor Birger Forell, der Initiator und Förderer des Aufbaus von Espelkamp, stirbt in seinem Heimatland Schweden.


1959

3. Oktober
In Würdigung der Entwicklung und der sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Leistungen der Gemeinde und ihrer Bürgerschaft wird der Gemeinde Espelkamp durch Beschluss der Landesregierung des Landes Nordrhein-Westfalen die Bezeichnung "Stadt" verliehen. Die Namensbezeichnung "Mittwald" entfällt.

Urkunde Stadtrechte
Urkunde Stadtrechte


Espelkamp erhält die Stadtrechte

 

1960-1972: Espelkamp wird wirtschaftliches/kulturelles Zentrum


1960

3. Oktober
Mit der Ankunft des Schienenbusses Rahden-Herford wird der neue Bahnhof seiner Bestimmung übergeben.


1962

15. September
Das neue Rathaus (Grundsteinlegung: 30.09.1960, Richtfest: 14.03.1961) wird mit einem Festakt eingeweiht.

Rathaus 1961
Rathaus 1961


Das neue Rathaus

16. September
Mit 3.756 gegen 234 Stimmen entscheidet sich die Bevölkerung Espelkamps gegen eine Trennung der Gemeinde Alt-Espelkamp von der Stadt Espelkamp.


1963

6. April
Das neue Hallenbad wird eingeweiht.

30. Juni
Die Thomaskirche (Grundsteinlegung: 13.11.1960) wird durch Präses D. Wilm eingeweiht.

15. Juli
Nach den notwendigen Umbauarbeiten und Renovierungen kann das Schloss Benkhausen als Zweigstelle des Wittekindshofes Volmerdingsen genutzt werden. Bis 1962 gehörte das Schloss der Familie von dem Bussche-Münch.

Schloß Benkhausen
Schloß Benkhausen


Schloss Benkhausen


1964

28. Juli
Die Stadt Espelkamp wird „mündig": Sie übernimmt die öffentlichen Grundstücke und Infrastruktureinrichtungen, die bisher von der Aufbaugemeinschaft treuhänderisch verwaltet wurden, und erwirbt das Wasserwerk. Nach der Freigabe des ehemaligen Muna-Geländes durch die britische Militärregierung ging das Eigentum an den Grundstücken zunächst an die Bundesrepublik und durch Vertrag vom 9.4.1958 an das Land Nordrhein-Westfalen.

22. August
Pastor Karl Pawlowski ist gestorben. Als Leiter des Evangelischen Hilfswerkes Westfalen bemühte er sich um die Verhinderung der Demontage und um die Freigabe der Muna für karitative Zwecke.


1965 

11. Juni
Der bisherige Bürgermeister Wilhelm Kern wird zum ersten hauptamtlichen Stadtdirektor der Stadt Espelkamp gewählt.

Stadtdirektor Wilhelm Kern mit Ratsmitgliedern
Stadtdirektor Wilhelm Kern mit Ratsmitgliedern


Stadtdirektor Wilhelm Kern (l.) mit Ratsmitgliedern

30. September
Gerhard Wetzel wird zum neuen Bürgermeister der Stadt Espelkamp gewählt.


1966 

1. Januar
Die Stadt Espelkamp scheidet aus dem Amt Rahden aus und erhält eine selbstständige Verwaltung. Die Stadtgrenzen werden neu festgelegt, das Stadtgebiet umfasst jetzt 17,43 qkm bei einer Einwohnerzahl von 12.530

23. Juni
Durch Erlass des Innenministers des Landes Nordrhein-Westfalen erhält die Stadt Espelkamp ein Wappen und eine Flagge.

Dezember
Die „Birger-Forell-Realschule", die seit 21.4.1960 in der Trägerschaft des Ludwig-Steil-Hofes stand, wird von der Evangelischen Kirche als erste Realschule in Westfalen übernommen.


1967 

9. November
Der Rathausplatz wird nach dem verstorbenen Stadtdirektor und Altbürgermeister Wilhelm Kern in „Wilhelm-Kern-Platz" umbenannt.


1968 

Das Industrie- und Gewerbegebiet Nord wird in einer Größe von rund 77 ha planmäßig ausgewiesen. Inzwischen haben hier über 1.600 Beschäftigte einen Arbeitsplatz gefunden.

8. August
Der Neubau der Kreisberufsschule an der Trakehner Straße wird seiner Bestimmung übergeben.


1969 

15. Juni
Einen der Höhepunkte während der Festtage „20 Jahre Aufbau einer neuen Stadt" bildet der Besuch von Bundespräsident Heinrich Lübke und Ministerpräsident Kühn, die sich in das "Goldene Buch" der Stadt Espelkamp eintragen.


1970 

24. April
Feierliche Übergabe der von der Stadt um- und ausgebauten Muna-Halle, Kantstraße 30, an die Bücherei Volksbildungswerk Espelkamp, die jetzt über 28.000 Bücher umfasst.

17. Dezember
Die neue Zentralkläranlage nimmt den Betrieb auf, eine mechanisch-biologische Anlage, die für 30.000 Einwohner konzipiert ist.


1971 

1. Juni
Die Gemeinden Rahden und Stemwede gründen mit der Stadt Espelkamp den Sonderschulverband für den Nordkreis, Sitz ist Espelkamp.

11. September
Die Hauptschule „Ernst-Wiechert-Schule" und die Stadtsporthalle mit den angrenzenden Kleinspielfeldern werden eingeweiht.

24. September
Bischof Hermann Kunst wird „in dankbarer Würdigung seiner über mehr als zwei Jahrzehnte bewährten Arbeit für den Aufbau einer neuen Heimat für Vertriebene und Flüchtlinge" das Ehrenbürgerrecht der Stadt Espelkamp verliehen.


Ab 1972

Als Folge der Ostverträge (Moskauer Vertrag am 12.8.1970, Warschauer Vertrag 7.12.1970) kommen immer mehr deutsche Aussiedler aus den Ostblockstaaten nach Espelkamp, um hier eine neue Heimat zu finden. 

11. November
Das „Neue Theater" (650 Plätze) wird eröffnet. Bis zu diesem Tag wurden kulturelle Veranstaltungen mit viel Erfolg in der Turnhalle der Waldschule durchgeführt.

Theater 1973
Theater 1973


Das Neue Theater

1973-1999: Kommunale Neugliederung/Bevölkerungswachstum

1973

1. Januar
Im Zuge der kommunalen Neuordnung ("Bielefeld-Gesetz") werden die ehemaligen Gemeinden bzw. Gemeindeteile Fabbenstedt, Fiestel, Frotheim, Gestringen, Isenstedt, Schmalge und Vehlage mit der Stadt Espelkamp zusammengeschlossen. Das Stadtgebiet vergrößert sich von 17,4 auf 84,1 qkm. Die Einwohnerzahl beträgt jetzt 23.598.

11. April
Nach der Kommunalwahl am 25. März wird Fritz Steding (SPD) zum neuen Bürgermeister gewählt.


1974

22. Mai
Bundespräsident Dr. Gustav Heinemann und seine Frau Hilda kommen zu einem "Abschiedsbesuch" nach Espelkamp. Im Rathaus trägt er sich in das "Goldene Buch" der Stadt ein.

4. - 13. Oktober
Die Stadt feiert mit zahlreichen Veranstaltungen ihr 25-jähriges Jubiläum. Die Zahl der Wohnungseinheiten beträgt 4.132, die Zahl der Arbeitsplätze 8.625.


1975

1. Januar
Die Stadt Espelkamp übernimmt die "Bücherei Volksbildungswerk Espelkamp e.V." in eigener Verantwortung. Sie trägt fortan den Namen "Stadtbücherei Espelkamp". Mit der diesjährigen Eröffnung von drei neuen Kindergärten stehen im Stadtgebiet acht Kindergärten zur Verfügung.


1976

1. April
Der "Bürgerverein Gestringen" wird gegründet. Durch zahlreiche kulturelle Veranstaltungen ist die alte Schule Gestringen zu einer der bekanntesten Kleinkunstbrettlbühnen des weiteren Umkreises geworden.


alte Schule Gestringen
alte Schule Gestringen


Alte Schule in Gestringen

9. Juli
Die Ina-Seidel-Grundschule wird ihrer Bestimmung übergeben. Mit der neuen Turnhalle stehen insgesamt zwölf Sport- und Turnhallen im Stadtgebiet zur Verfügung.

11. Oktober
Mit einem Festgottesdienst in der Thomaskirche wird der Neubau des Söderblom-Gymnasiums eingeweiht. Die Birger-Forell-Realschule übernimmt die ehemaligen Gebäude des Söderblom-Gymnasiums.

30. Dezember
Der "Zweckverband Volkshochschule Altkreis Lübbecke" mit Sitz in Espelkamp wird gegründet.


1977

14. September
Im Wettbewerb "Unser Kreis soll schöner werden" erringt die Stadt den ersten Preis.

30. September bis 2. Oktober
Espelkamp feiert sein erstes City-Fest. Durch den Aufbau eines Vergnügungsparks in der Breslauer Straße, durch Konzerte, Modenschau, Tanz, Frühschoppen und mit dem Gewerbezelt hat sich das City-Fest zu einer der Hauptattraktionen des Jahres für Jung und Alt entwickelt.


1978

25. September
Bundespräsident Walter Scheel besucht Espelkamp und trägt sich in das "Goldene Buch" der Stadt ein.

November
Das neue "Elite-Komfort-Service-Kino" wird im Center-Gebäude am Wilhelm-Kern-Platz eröffnet.


1979

17. Mai
Der Verein "Jugendzentrum Espelkamp" wird gegründet. Heute befindet sich das Domizil des Jugendzentrums in der Isenstedter Straße 7.

25. Mai
Anlässlich seines Besuches in Espelkamp gibt Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Johannes Rau die Brücke über die B 239 für den Verkehr frei.

6. September
Im Tal der "Großen Aue" wird der Aue-See offiziell eingeweiht.


1980

25. Juli
Die Kirche in Isenstedt wurde vor 100 Jahren eingeweiht.

1. September
Mit Zustimmung des Innenministers von Nordrhein-Westfalen wird der Ludwig-Steil-Hof, bisher ein eingetragener Verein, in eine Stiftung umgewandelt.


1981

28. Juni
Verleihung des Ehrenbürgerrechts der Stadt Espelkamp an Präses i.R. Ernst Wilm.


1982

30. Mai
Am Pfingstsonntag erfolgt die feierliche Einweihung der neuen Michaelskirche.

22. August
Die Zahl der zugezogenen Mennoniten wächst weiter. Die Ev. Mennoniten-Brüdergemeinde weiht ihr neues Gemeindezentrum an der Ratzenburger Straße ein.

22. Oktober bis 1. November
Die ersten "Espelkamper Kulturtage" finden statt.

6. November
Die neue Polizeiwache an der B 239 (alt) wird offiziell ihrer Bestimmung übergeben.


1983

26. August
Das erweiterte Rathaus mit dem angegliederten Ratstrakt (großer Ratssaal, Sitzungsräume) wird eingeweiht.


1984

16. April
Gründung des Vereins "Hilfe für Frauen in Krisensituationen"

8. September
Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Johannes Rau weiht das Bürgerhaus ein. Im Anschluss an den Festakt eröffnet er im Obergeschoss des Bürgerhauses die Stadtbücherei.

Bürgerhaus
Bürgerhaus


Bürgerhaus Espelkamp


1985

27. März
Heinz Goroncy (SPD) wird zum Nachfolger von Bürgermeister Friedrich Steding (SPD) gewählt.

8. Mai
Verleihung der Ehrenbürgerrechte an Friedrich Steding und Ernennung zum Ehrenbürgermeister.


1986

Mai / ­Juni
In Frotheim, in der Sandgrube an der Kösterstraße, finden archäologische Ausgrabungen statt. Es finden sich Hinweise zum Totenkult und zum Siedlungswesen aus vorrömischer Zeit.

3. -­ 5. Juli
Erster "Espelkamper Sommer": Vor dem Bürgerhaus begeistern Jongleure, Clowns und Mimen die Zuschauer.


1987

12. September
Ein weiteres kulturelles Highlight wird aus der Taufe gehoben: Die "Nacht der Komödianten" entwickelt sich in den folgenden Jahren zu einer überregionalen Attraktion.


1988

1. Oktober
Gründung der IGEU, der Interessengemeinschaft Espelkamper Unternehmen.

30. Oktober
Der Mittellandkanal, Espelkamps Südgrenze, wird 50 Jahre alt (1915 bis Minden, 1916 bis Hannover, 1938 bis zur Elbe für die Schifffahrt eröffnet).


1989

1. März
Die Stadt Espelkamp trauert um ihren Ehrenbürger Präses Ernst Wilm.

13. März
Espelkamps 25 000ster Einwohner wird geboren.

9. Juni
Der "See am Kleihügel" wird seiner Bestimmung übergeben. Während der "Auesee" unter Naturschutz steht, bietet der "See am Kleihügel" Erholungssuchenden viel Raum für Sport- und Spielmöglichkeiten.

18. Oktober
Heinz Hennemann (CDU) wird zum neuen Bürgermeister gewählt.


1990

19. Mai
Das Freizeitbad ATOLL wird der Bevölkerung übergeben.

19. September
Die Städtefreundschaft mit der Stadt Torgelow (Mecklenburg-Vorpommern) wird begründet.

17. Oktober
Die Urkunden zur zweiten Städtefreundschaft mit der Stadt Angermünde (Brandenburg) werden unterzeichnet.


1991

29. Mai
Die Partnerschaftsurkunden zwischen der Stadt Espelkamp und der Stadt Nagykörös (Ungarn) werden unterzeichnet.

30. August bis 1. September
Der Ortsteil Frotheim wird 750 Jahre jung.

1. September
Das Gründer- und Anwendungszentrum (GAZ) beginnt seine Arbeit.

GAZ
GAZ


Gründer- und Anwedungszentrum (GAZ) 


1992

17. bis 21. Februar
Unter dem Motto "Kultur von Frauen für Frauen" finden die ersten Espelkamper Frauenkulturtage statt.

28.­ - 31. August
Der Ortsteil Isenstedt feiert seine erste urkundliche Erwähnung vor 750 Jahren.

29. Oktober
In Anwesenheit von NRW-Kultusminister Hans Schwier wird die neue Grundschule "Im Erlengrund" eingeweiht. Der Ganztagsbereich für Kinder sichert die Betreuung von 7.45 bis 16.00 Uhr. Angegliedert ist das Nachbarschaftszentrum, Ort für öffentliche Veranstaltungen, Vereinsversammlungen u.ä.


1993

18. Juli
Die Zahl der zugezogenen Mennoniten wächst weiter. Das neue Bethaus der Mennoniten-Brüdergemeinde an der Alsweder Landstraße wird in einem Festgottesdienst eingeweiht.

10. / 11. September
Die erste Berufsausbildungsmesse (BAM) findet in Espelkamp statt. In Zusammenarbeit mit dem Gewerbeverein, der Stadt, dem Arbeitsamt Herford, den Schulen im Kreisgebiet, dem Handwerksbildungszentrum und vielen weiteren Organisatoren bietet die Messe Jugendlichen vielfältige Informationen rund ums Thema Ausbildung und Beruf.


1994

1. Januar
Die Stadt wird zur "Mittleren kreisangehörigen Stadt" bestimmt und übernimmt zusätzliche Aufgaben, wie z.B. das Wohnungswesen, die untere Bauaufsichtsbehörde und ein eigenes Rechungsprüfungsamt.

30. November
Die neue Ortsumgehung Espelkamps, die B 239, wird für den Verkehr freigegeben.


1995

16. Januar
Der Innenstadtverkehr wird ab heute durch den Bürgerbus unterstützt.

8. März
Der "Bürgerhausverein Espelkamp e.V." wird gegründet. Ziel: Förderung der Kultur, Politik, Gesundheit und des Sports in den Räumen des Bürgerhauses.

13. September
Birger Forell als Brückenbauer zur Städte-Partnerschaft: Die vielfältigen umfangreichen Beziehungen zur schwedischen Stadt Borås werden durch die Städtepartnerschaftsurkunden besiegelt.

16. Dezember
Eine weitere Kirche der Mennoniten wird eingeweiht: das Bethaus der Mennoniten-Kirchengemeinde "Am Fabbenstedter Graben".


1996
Bedingt durch den starken Zustrom von Neubürgern setzt ab 1989 eine rege Bautätigkeit ein. Die Aufbaugemeinschaft, Organ der staatlichen Wohnungspolitik, errichtet bis Ende 1997 im Stadtgebiet 340 Mietwohnungen (10% ihres gesamten Wohungsbestands).

9. Mai
Die erste Seniorenmesse "Rund ums Alter" findet statt.

22. November
Die Neubau der Hauptschule "Waldschule" an der Koloniestraße wird eingeweiht. Die vierzügige Schule verfügt über einen Ganztagszweig.


1997

25. Mai
Nach engagierten Diskussionen im Rat und in der Öffentlichkeit wird in einem Bürgerentscheid der Erwerb und die Sanierung der 750 Jahre alten "Ellerburg" durch die Stadt mit 79,8 % der Stimmen abgelehnt.

Juni und August
Zwei Skatinganlagen für geschickte Inline-Skater werden in Betrieb genommen.

20. / 21. September
Im Bürgerhaus findet der Westfalentag des Westfälischen Heimatbundes statt.


1998

2. März
Espelkamp geht ins Internet!

14. Juni
Nach erfolgreicher Renovierung Wiedereinweihung der "Alten Klus" in Frotheim, einer Kapelle aus dem Jahre 1818 mit dreiseitigem Chor und Glockendachreiter.

alte Klus
alte Klus


Alte Klus in Frotheim

Juli / August
Das "Atrium"-Gebäude geht seiner Vollendung entgegen. Es bildet den architektonischen Abschluss der Breslauer Straße. Herzstück des Hauses bildet das "Betreute Wohnen für Senioren".


1999

30. Mai
Die Stadt feiert mit 10.000 Gästen von nah und fern ihr 50jähriges Bestehen.

12. September
Bei den Kommunalwahlen wird Heinrich Vieker (CDU) mit 64,35% der Stimmen zum ersten hauptamtlichen Bürgermeister der Stadt gewählt.

4. Oktober
Bundespräsident Johannes Rau beehrt Espelkamp. Er gratuliert nicht nur der Aufbaugemeinschaft in einer Feierstunde für ihr stetes und hohes Engagement, sondern feiert auch anschließend auf dem Wilhelm-Kern-Platz mit allen begeisterten Bürgerinnen und Bürgern den Abschluss der 50-Jahr-Feierlichkeiten.

6. November
Die Stadt Espelkamp trauert um ihren ersten Ehrenbürger Bischof Hermann Kunst.

30. Dezember
Die Stadt Espelkamp trauert um den langjährigen Kommunalpolitiker und Altbürgermeister Gerhard Wetzel.

ab 2000: Auf dem Weg ins neue Jahrtausend


2000

27. Mai
Der Kreisel an der alten B 239 Koloniestraße/Birger-Forell-Straße wird für den Verkehr freigegeben.

29. Mai
Premiere für die Eurobahn: Lokführer Holger Voigt fährt über Lübbecke und Espelkamp pünktlich um 10:48 Uhr in Rahden ein.

1. Juni
Das 1. Espelkamper Hafenfest wird ein voller Erfolg. Nahezu 7000 Besucher genießen das bunte Programm bei gutem Wetter.

8. - 10. September
Gestringen feiert seinen 700. Geburtstag. Pünktlich zum Jubiläum erscheint eine Chronik zur Ortsgeschichte.

9. September
Espelkamp wird um eine Attraktion reicher: gegenüber dem Atoll in der Trakehner Straße wird das Tennis- und Badminton-Center eröffnet. 3 Tennis- und 4 Badmintonplätze sowie ein Bistro stehen den Bürgern nun zur Verfügung.

16. September
Der ATSV feiert in der Rundturnhalle seinen 50. Geburtstag.


2001

27. Januar
Der Deutsch-Türkische Kulturverein „Türk Federasyon“ wird in Espelkamp gegründet. Der Verein versteht sich als demokratischer Verein und erteilt extremistischen Tendenzen eine Absage.

23. Februar
Das Bürgerbüro im Foyer des Rathauses wird von Bürgermeister Heinrich Vieker eröffnet. Langes Suchen kann man sich jetzt sparen, denn in dem Service-Center werden sehr viele Dienstleistungen angeboten.

1. Juli
Das Atoll feiert Neueröffnung nach Um- und Erweiterungsbau: für 2,2 Mio. DM ist eine zusätzliche Kinderspaßbucht mit 100 qm Wasserfläche entstanden.

Atoll
Atoll


Freizeitbad Atoll

27. August
Espelkamp würdigt seinen Ehrenbürger Präses Ernst Wilm in besonderer Weise: Ein Teilstück der Lübbecker Straße (alte B 239) erhält den Namen „Präses-Ernst-Wilm-Straße“

30. Oktober
Offizieller Umzugstag in den Neubau der Birger-Forell-Realschule: Die Schüler beziehen im Rundling 12 fertige Klassenräume, 6 weitere Fachräume sollen in Kürze fertig gestellt sein.

17. Dezember
Offizielle Buchvorstellung „Arbeit, Wohnung und eine neue Heimat“: Es gelingt der Autorin Dr. Hannelore Oberpenning, die Geschichte der Stadt wissenschaftlich aufzubereiten und sachlich, aber auch emotional darzustellen.


2002 

9. Mai
Söderblomer Tischtennisspieler besiegen im Bundesfinale des Wettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ in Berlin die Mannschaft des Gymnasium-Coubertin aus Pankow.

15. Juli
Der Neubau der Birger-Forell-Realschule wird eingeweiht. Neu entstanden sind der charakteristische Rundling, eine Aula und eine Sporthalle für ca. 28 Mio. DM

30. Juli
Eröffnungsveranstaltung zum NRW-Städtewettbewerb „Ab in die Mitte 2002“. Die Breslauer Straße wird bis zum 22. September zum Podium für eine Reihe von kulturellen und sportlichen Ereignissen. Mehr als 50 Kunsttore unterstreichen das Motto „aufgeschlossen – eine Stadt öffnet sich“ und sind Symbol für die Vielfalt der Nationen und Kulturen in der Stadt.

27. Oktober
Nach 10monatiger Sanierung und Modernisierung erstrahlt das wiedereröffnete Theater an seinem 30. Geburtstag in neuem Glanz. Die Espelkamper Unternehmerin Margrit Harting hatte den Umbau durch ihr Engagement erst möglich gemacht.


2003

1. / 2. Februar
Nach 21 Monaten Bauzeit wird das 1,5 Mio. € teure Gemeindezentrum der Freien Evangelischen Baptistengemeinde Espelkamp e.V. eingeweiht.

10. / 11.Mai
Angermünde: Bürgermeister Vieker und sein Amtskollege Krakow enthüllen das Straßenschild „Espelkamper Weg“.

3. April
Das Söderblom-Gymnasium wird 50! Als ein Teil der Jubiläumsfeier gibt es einen Festgottesdienst in der Thomaskirche und einen anschließenden Festakt für geladene Gäste. Die Fortsetzung folgt am 26. Juli mit dem Tag der Ehemaligen, was ein Konzertabend, ein Klassentreffen, Theater, Ansprachen und ein gemütliches Beieinander in einem ist.

12. September
Espelkamp nimmt wieder teil am NRW-Landeswettbewerb „Ab in die Mitte 2003“. In dem Programm „RaumArten, SpielArten, EigenArten“ wird das diesjährige Motto „Stadtidentitäten NRW – Veränderte Stadtansichten“ aufgegriffen. Bunte Stoffschirme und künstlerisch gestaltete Holzkuben setzen markante Akzente auf dem Grünanger, der bis zum 28. September zur vielbesuchten Kunstmeile wird.

Ab in die Mitte 2003
Ab in die Mitte 2003


Ab in die Mitte 2003

31. Oktober
Dr. Ruby Marie Simon prominente, engagierte und beliebte Espelkamperin, stirbt im Alter von 95 Jahren.

24. November
Der Espelkamper Busbahnhof am Schulzentrum an der Kantstraße wird eingeweiht.

20. Dezember
Nach 5jähriger Recherchearbeit geben Prof. Dr. Johannes Preuss und Dr. Frank Eitelberg vom Geographischen Institut der Universität Mainz ein umfassendes Werk über die Heeres-Munitionsanstalt Lübbecke (Muna Espelkamp) heraus.


2004

24. Januar
Offizielle Verabschiedung der langjährigen Vorsitzenden des Volksbildungswerkes, Margrit Harting, im Neuen Theater. Ihre Nachfolge trat Anfang Dezember letzten Jahres Manfred Steinmann an.

8. Juli - 30. Juli
Auf dem neugestalteten Bahnhofsvorplatz findet unter regem Interesse der Espelkamper Bevölkerung, aber auch vieler auswärtiger Besucher, ein Bildhauer-Symposium statt, das dem Espelkamper Künstler Rudolf Weber gewidmet ist.

Rudolf Weber Symposium
Rudolf Weber Symposium


Rudolf Weber Symposium

14. Juli
Die Bürgerstiftung-Espelkamp - hervorgegangen aus der Fritz-Steding-Stiftung - wird mit einer finanziellen Erstausstattung von 190 794 Euro aus der Taufe gehoben. Die Stiftungsurkunde überreicht Regierungspräsident Andreas Wiebe.

26. September
Bei der Kommunalwahl wird Heinrich Vieker mit großer Mehrheit erneut zum Bürgermeister gewählt.

12. Oktober
Bürgermeister-Gattin Ulrike Vieker tauft in Frankfurt einen Canadair Jet 700 der Lufthansa auf den Namen „Espelkamp“.

Taufe Candair Jet 700
Taufe Candair Jet 700


Flugzeug-Taufe

13. Oktober
Verleihung der Ehrenbürgerrechte an den Unternehmer Paul Gauselmann.

3. November
Verleihung der Ehrenbürgerrechte an den einstigen Stadtdirektor Dr. Horst Eller.


2005 

6. März - 20. März
Im Bürgerhaus wird die umfangreichste Bibelausstellung Deutschlands gezeigt. Mehr als 4000 Besucher sehen Bibeln aus 6 Jahrhunderten.

Urkunde
Urkunde

15. April - 17. April
Die Mariengemeinde blickt zurück auf 50 Jahre“ katholische Kirche“ in Espelkamp. Höhepunkt der Feierlichkeiten ist ein Festhochamt am Sonntag mit anschließendem Empfang im Pfarrzentrum.

14. Mai -16. Mai
Die ev.-luth. Kirchengemeinde Isenstedt-Frotheim erinnert mit einer großen Feier an die Einweihung der Isenstedter Kirche vor 125 Jahren am 27. Juli 1880.

19. Mai
Vor genau 50 Jahren wurde die Kindertagestätte der evangelischen Martinsgemeinde eingeweiht. Wegen der großen Unterstützung aus Schweden wurde sie schnell als „Schwedenkindergarten“ bekannt. Diesen Namen trägt der Kindergarten auch noch heute.

12. September - 7. Oktober
Auch in diesem Jahr findet wieder das nach dem Espelkamper Künstler Rudolf Weber benannte Bildhauer-Symposium statt. International bekannte Künstler aus Deutschland, den Niederlanden und Japan erstellen auf dem Bahnhofsvorplatz Skulpturen, die dann auf dem Grünanger ihren würdigen Platz finden.

18. September - 26. März
Im Westfälischen Industriemuseum in Dortmund wird eine Ausstellung mit dem Titel „Aufbau West – Neubeginn zwischen Vertreibung und Wirtschaftswunder“ gezeigt, zu der Espelkamp interessante Exponate beisteuert.

2. Dezember
Im Beisein und unter Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler wird die Ausstellung „Flucht, Vertreibung und Integration“ im Bonner „Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland“ feierlich eröffnet. Die Ausstellung, die auch Espelkamper Exponate zeigt, wird noch in Leipzig und Berlin zu sehen sein

16. Dezember
Altbürgermeister Heinz Hennemann werden heute an seinem 80. Geburtstag in einem feierlichen Festakt im Rathaus die Ehrenbürgerrechte verliehen.


2006

11. März
Am 6. Februar 1956 fand im „Pommerschen Hof“ die Gründungsveranstaltung des „Gewerbevereins Espelkamp“ statt. Die Vereinssatzung und die Eintragung in das Vereinsregister wurden am 21. September 1956 im Beisein des Gemeindedirektors Wilhelm Kern beschlossen.
Das 50-jährige Bestehen des Vereins wird am 11. März im vollbesetzten Bürgerhaus mit einem großen Empfang gefeiert.

25. Mai
„Brückenschlag“ am Mittellandkanal. Gemeinsam veranstalten die Städte Espelkamp und Lübbecke das erste gemeinsame Hafenfest. Highlights unter den vielen attraktiven Angeboten sind spannende Drachenbootrennen und die Verbindung der Städte durch eine Pontonbrücke der Pioniere der Bundeswehr sowie ein ganztägiger Fährdienst.

12. September
Der Kreis Minden-Lübbecke gibt die Schließung der „Akte Munitionsanstalt Espelkamp“ bekannt. Professor Dr. Johannes Preuss vom Geografischen Institut der Universität Mainz erklärt in einer Bürgerversammlung, dass keine Rückstände von Kampfstoffen gefunden worden sind.

22. September
Mit Beginn des 30. City-Festes verwandelt sich die Espelkamper Innenstadt in einen großen “Markt-, Rummel- und Kulturplatz“. Traditionell wird das City-Fest mit einem Schinkenfrühstück im Bürgerhaus eröffnet.

22. Oktober
Ende Januar 2006 wurde Espelkamp mit dem „Neuen Theater“ aus mehr als 1.200 Städten in Deutschland zu einem von 365 „Orten im Land der Ideen“ im Jahr der Fußballweltmeisterschaft ausgewählt. Der Empfang der Urkunde des Bundespräsidenten wird am 22.10.2006 Im Neuen Theater gefeiert.


2007 

18. Januar
Der Orkan „Kyrill“ fegt am Nachmittag und in der Nacht über die Stadt hinweg. Er erreicht in Sturmböen Geschwindigkeiten über 110 km/h. Bäume und Strommasten knicken, als wären sie Streichhölzer. Die Rettungskräfte sind im ganzen Stadtgebiet im Dauereinsatz. Erst am nächsten Tag sieht man das ganze Bild der Zerstörung. Die Aufräumungsarbeiten dauern mehrere Tage.

16. März
Die Aufbaugemeinschaft feiert Richtfest des Wohnparks Mittwald II. An der Lausitzer Straße entstehen 35 seniorengerechte Wohnungen, eine Wohnung für Besucher, ein Büro und ein Gemeinschaftsraum. Die 3,5 Millionen-Investition kann man als „Bekenntnis zum Standort Espelkamp“ verstehen.

19. März
Am Kreisverkehr Isenstedter/Beuthener Straße wird das erste regionale Symbol für den Mühlenkreis feierlich eingeweiht. Die Patenschaft hatte die Gauselmann-Gruppe übernommen, die künstlerische Gestaltung stammt von dem Meller Erwin Scholz. Für die stilisierte Mühle hat Landrat Wilhelm Krömer lobende Worte parat. „Espelkamp ist um eine Attraktion reicher“, freut sich Bürgermeister Heinrich Vieker.

1. Juni
Die Ernst-Moritz-Arndt-Schule feiert 50. Geburtstag. Bei schönstem Festtagswetter begrüßt Schulleiterin Jacqueline Lauf mehrere 100 Gäste auf dem Schulhof. Auf dem ganzen Gelände haben die Klassen für die jungen Besucher Aktions- und Spielstationen aufgebaut.

2. Juni
Das Unternehmen Gauselmann feiert sein 50-jähriges Bestehen mit einer großen Party im Garry Weber Event & Convention Centre. Die hochkarätigen Gäste aus Politik, Gesellschaft, Kultur, Sport und Unterhaltung erwartet ein tolles Programm. Einer der Höhepunkte des Festes ist der Auftritt des Künstlers Udo Jürgens.

21. August
Am heutigen Tag übernimmt Karl-Heinz Hentschel das Amt des Stadtheimatpflegers. Sein Vorgänger war der langjährige Bürgermeister Heinz Goroncy.

3. Dezember
Die Zukunft des Espelkamp-Hauses ist entschieden. Das traditionsträchtige Gebäude wird mit Ablauf dieses Jahres von der evangelischen Stiftung-Ludwig-Steil-Hof gekauft. Nach Auszug der Nutzer soll es abgerissen werden.


2008 

23. Januar/ 1. Februar
Der Rat beschließt den Grundschulverbund Espelkamp-Süd mit den drei Grundschulden Isenstedt, Frotheim und Benkhausen. Offizieller Start ist der 1. Februar.

5. April
Der gebürtige Espelkamper Dietmar Post und seine Ehefrau erhalten den Adolf-Grimme-Preis für ihren Dokumentarfilm "Monks – The Transatlantic Feedback"

18. April
Dieter Rattey bekommt das Bundesverdienstkreuz für seinen ehrenamtlichen Einsatz in der Siedlergemeinschaft Espelkamp Mittwald vom Landrat Dr. Ralf Niermann überreicht.

7. Mai
Die Stadt Espelkamp stellt ihr neues Espelkamp-Logo vor. Ein zentraler, aufwärtsstrebender Druckbuchstabe, umrahmt von frischen Farben, steht von heute an für die Stadt Espelkamp

6. Juni
Eröffnung des Neuen Ausbildungszentrum Harting NAZHA. Zur Eröffnung sind u. a. Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl, Landrat Dr. Ralf Niermann, Bürgermeister Heinrich Vieker und seine Kollegen aus den umliegenden Kommunen erschienen.

25. September
Die Stadt Espelkamp stellt ihren neuen Werbeslogan vor: "Hier geht was". Eine junge Stadt hat keine Angst vor Veränderungen.

4./6. November
Johnson Controls entlässt bis Ende 2009 106 Mitarbeiter aufgrund der weltweiten Krise in der Automobilindustrie

10. November
Gauselmann gründet mit einem Startkapital von einer Million Euro die Stiftung "Kinder-Familienhilfe" für Kinder spielsüchtiger Eltern. Am heutigen Tag erhält Paul Gauselmann die staatliche Anerkennungsurkunde von Marianne-Thomann-Stahl.

21. November
Der Ludwig-Steil-Hof feiert 25 Jahre Berufsausbildung mit einem eigenständig erarbeiteten Musical und zahlreichen Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Soziales.


2009 

März
Eine Ausstellung im Rathaus und ein Filmabend eröffnen die Jubiläumsfeierlichkeiten „ 50 Jahre Stadtrechte Espelkamp“

6. Juni
Trotz Dauerregen trotzen 200 Künstler und Musiker dem Wetter bei der „ Langen Nacht der Kultur“

17. Juni
Tödlicher Unfall auf einem Bauernhof im Ortsteil Fabbenstedt. Ein vierjähriger Junge wird unter tonnenschweren Baumstämmen begraben.

21. Juni
Die Aktion „Blaulicht live“ findet anlässlich des Stadtjubiläums statt. Es präsentieren sich sämtliche Blaulicht führenden Einrichtungen, mit vielen spektakulären Aktionen.

15. August
Der neue Stadtbrunnen, gestiftet von Paul Gauselmann anlässlich seines 75. Geburtstages und des Stadtrechte - Jubiläums, wird eingeweiht.

30. August
Absolute Mehrheit bei der Kommunalwahl für Bürgermeister Vieker und seine Espelkamper CDU im Superwahljahr 2009. (56,3 Prozent der Stimmen)

25. – 27. September
Jubiläums – City – Fest mit der offiziellen 50 – Jahr – Feier

27. November
Der Ludwig – Steil – Hof eröffnet offiziell das Volkeninghaus, mit 125 zusätzlichen Pflegeplätzen für ältere Menschen

14. Dezember
Das Ehrenbürgerrecht der Stadt Espelkamp wird an das Ehepaar Harting von Bürgermeister Heinrich Vieker verliehen, nachdem sie schon im Januar beide das Bundesverdienstkreuz erster Klasse erhalten hatten.

Verleihung der Ehrenbürgerwürde an Ehepaar Harting
Verleihung der Ehrenbürgerwürde an Ehepaar Harting

Magrit und Dietmar Harting (4. u. 6. v.l.)  

 


2010

19. März
Grundsteinlegung des „Soziokulturellen Zentrums“ später „Isy 7“. Politiker, Jugendzentrums-Mitarbeiter und -besucher feiern die Grundsteinlegung.

Die Espelkamper
Die Espelkamper

30. September
Ein riesiges Fassadenbild wurde am Atrium am Bischof-Hermann-Kunst Platz enthüllt. Die Idee hatte Paul Gauselmann, die Umsetzung erfolgte durch den Meller Künstler Erwin Scholz. Das kolossale Fassadenbild trägt den Namen: „Die Espelkamper“.

28. Oktober
Das Verfahren für die Unterschutzstellung des Martinshauses und des Espelkamper Bahnhofes ist eröffnet. Beide Gebäude werden schließlich im Sommer 2011 in die Denkmalliste eingetragen.


Isy 7
Isy 7

2011

Mai 
Das neue Jugendzentrums „Isy 7“ an der Isenstedter Straße wird teileröffnet. Der Betrieb wird bereits aufgenommen und bis zur Fertigstellung zum Ende des Jahres erweitert bis er vollständig aufgenommen ist.

Juli

Die Umgestaltung des Grünangers im westlichen Teil der Breslauer Straße wird abgeschlossen – ein kostenloser Spielpark für Kinder ist entstanden.


2012

März
Der Abriss der Ellerburg wird im Rat der Stadt Espelkamp beschlossen.

05. Dezember
Der neue Kunstrasenplatz an der Koloniestraße wird, mit einem Freundschaftsspiel gegen Arminia Bielefeld, seiner neuen Bestimmung übergeben.


2013

15. Mai
Ein Bürgerentscheid bestätigt die Entscheidung des Rates der Stadt Espelkamp, den Grundschulverbund Mittwald am Standort der ehemaligen Ernst-Wiechert-Schule zusammenzuführen. Die Grundschule Mittwald entsteht.

06. September
Die Birger-Forell-Sekundarschule, in Trägerschaft der evangelischen Landeskirche, geht an den Start. Zu Beginn werden 175 Schüler/innen in 7 Klassen eingeschult.


2014

Januar
Der Abriss der Ostlandschule beginnt März In der Beuthener Straße werden die ehemaligen Krause-Hallen abgerissen.

25. Mai
Heinrich Vieker wird bei der Bürgermeisterwahl für eine vierte Amtszeit, als Bürgermeister der Stadt Espelkamp bestätigt
(Ergebnis 61,85%).

Juli
Der Bürgerbusverein feiert sein 20-jähriges Jubiläum.

September
Der ehemalige Schulamtsleiter Karl-Heinz-Hentschel veröffentlicht die Espelkamper Schulchronik.

22. September
Das erweiterte und sanierte Albert-Pürsten-Stadion wird eingeweiht.

03. November
Im Keller des Bürgerhauses bricht ein Brand aus. Die Bücherei das Kultur- und Ticketbüro, sowie das DRK-Senoirenbüro können ihre Räumlichkeiten für mehrere Wochen nicht nutzen. Bis Ende Januar/Anfang Februar werden alle geplanten Veranstaltungen im Bürgerhaus abgesagt.


2015

03. Juni
Frau Karin Gauselmann bekommt in einem feierlichen Rahmen das Ehrenbürgerrecht verliehen. Geladene Gäste sind neben Vertretern aus Politik und Wirtschaft, Frau Regierungspräsidentin Thomann-Stahl, sowie Bundestagsabgeordneter Steffen Kampeter.

Ehrenbürgerernennung Karin Gauselmann
Ehrenbürgerernennung Karin Gauselmann

Juni
Eröffnung der neuen Rasenplätze des FC Preußen Espelkamp.

August
Container als Notunterkunft für Flüchtlinge werden am Hindenburgring aufgestellt.

13. Oktober
Der zweite Bildband zur Espelkamper Geschichte wird der Öffentlichkeit im Bürgerhaus vorgestellt. Titel: „Espelkamp 1969 – 1990 - Zweiter Aufbruch mit neuen Herausforderungen“. Als Gast war u.a. Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl geladen.

17. & 18. Oktober
Das Kurzfilmfestival „Spitziale“ findet zum ersten Mal statt.

2. Dezember
Stichtag des Ratsbürgerentscheids über die Zukunft der Espelkamper Grundschullandschaft im Süden.
Ergebnis: 64, 1 % stimmen für den Beibehalt des Schulverbundes mit 3 Standorten.


2016

Januar
Beginn der Feierlichkeiten „775 Jahre Frotheim“.

April
Die Pläne für ein neues „Thomaszentrum“ werden vom Architekten Johannes Schmersahl detailliert vorgestellt.

September
Nach Bauarbeiten im laufenden Jahr wird in Frotheim nun der erste Teil der neuen Ortsdurchfahrt freigegeben.

17. September
Die neu gestaltete Grünzone um den Biberteich in Espelkamp wird von den Bürgern in Besitz genommen.