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Ortschaften

Dorfgemeinschaftshaus Altgemeinde
Dorfgemeinschaftshaus Altgemeinde

Altgemeinde
Erstmals 1229 als „Aspelecampe“ urkundlich erwähnt, erreichte die Bauernschaft Espelkamp 1910 die Trennung von Großendorf (Rahden) und damit die Selbständigkeit. Nach dem 2. Weltkrieg entstand im südlichen Bereich auf dem ehemaligen Munitionsgelände – zunächst Mittwald genannt – die neue Stadt Espelkamp, deren Namensgeber Alt-Espelkamp ist.

Die Altgemeinde zählt 940 Einwohner. Hier herrscht ein reges und vielfältiges Vereinsleben. 14 Vereine und Gruppen bilden die Dorfgemeinschaft Alt-Espelkamp. Seit 1979, als die 750- Jahrfeier unter dem Motto „Von Aspelecampe bis Espelkamp“ festlich begangen wurde, veranstalteten die Alt-Espelkamper bislang eine Reihe von gemeinsamen Dorffesten und schufen 1998 aus der ehemaligen Volksschule gemeinsam das Dorfgemeinschaftshaus an der Schulstraße. Zusammen mit dem Paul-Gerhardt-Haus und dem angrenzenden Sportgelände entstand damit in Alt-Espelkamp ein Zentrum der Begegnung und Kommunikation.

Ortsvorsteher: Wilfried Windhorst, Auf der Heide 4, Telefon: 05772 97850 oder 05771 97080
Heimatpfleger: Jürgen Heimsath, Vor den Kämpen 4, Telefon: 05771 5186  
http://www.alt-espelkamp.de


Fabbenstedter Speicher
Fabbenstedter Speicher

Fabbenstedt
Mitte des 17. Jahrhunderts taucht erstmals der Name „Vabbenstätte“ auf. Wann sich die ersten Menschen in Fabbenstedt niedergelassen haben, ist nicht genau bekannt, aber Urnenfunde deuten auf eine Besiedlung im 1. Jahrtausend unserer Zeitrechnung hin. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts gehörte Fabbenstedt als selbständige Gemeinde zum Amt Alswede.

Seit der Gebietsreform im Jahre 1973 ist Fabbenstedt ein Ortsteil der Stadt Espelkamp, die Gemarkungsfläche beträgt 802,5 ha, der Ort zählt knapp 850 Einwohner. Fabbenstedt ist eine Streusiedlung mit zwei Wohnsiedlungsgebieten. Mittelpunkt ist der 2005 neu gestaltete Dorfplatz an der alten Schule, auf dem auch die restaurierte Glocke aus dem Jahr 1929 einen angemessenen Standort gefunden hat. Traditionsgemäß läutet sie dreimal täglich.

Die intakte Dorfgemeinschaft Fabbenstedts sorgt für ein reges Vereinsleben und viele damit verbundene Aktivitäten und Veranstaltungen im und außerhalb des Ortes. 
Zu den Sehenswürdigkeiten Fabbenstedts zählen das Museum „Alter Laden“ (Einrichtung aus dem 19. Und 20. Jahrhundert), das Dorfgemeinschaftshaus (1939-1976 Volksschule) und natürlich der „Fabbenstedter Speicher“ (1744, Denkmal) als Ortssymbol Fabbenstedts.

Ortsvorsteher: August-Wilhelm Schmale, Fünfhausen 4, Telefon: 05743 920561
Heimatpfleger: Karsten Tegeler, Am Eichenkamp 1, Telefon: 05743 932220
http://www.fabbenstedt.de


Fiestel: Ellerburger Wassermühle
Fiestel: Ellerburger Wassermühle
Fiestel

Fiestel wurde erstmals 1182 urkundlich erwähnt, 1475 wird erstmals die Ellerburg aktenkundig.
Heute ist Fiestel ein Stadtteil von Espelkamp und zählt etwa 1.040 Einwohner. Fiestel ist eingebettet in eine parkähnliche Landschaft mit einer Gemarkungsfläche von 867 ha, wovon 17% landwirtschaftlich genutzt werden. Langsam gewinnt die Auelandschaft durch den renaturierten Flusslauf der Aue ihren alten Charme wieder, und man ahnt, welches Kleinod die Natur hier wieder entstehen lässt.

Im Tal der Aue ist auch Bad Fiestel zu finden. Die starken Schwefelquellen begründeten einst den guten Ruf Fiestels als Heilbad. Doch Fiestel ist auch ein lebendiges Dorf. Zwei Siedlungen beidseitig der L766 haben seit den 50er Jahren die Lücken zwischen den vereinzelten Gehöften geschlossen. Neubauten und ein Industriegebiet prägen das Dorfbild nach Osten hin. Industriebetriebe haben sich angesiedelt und rund 20 Dienstleistungsunternehmen, von der Bäckerei bis zum Frisiersalon, bieten ihre Dienste an. 
Rund ein Dutzend Vereine laden ein, die Freizeit sinnvoll zu gestalten. Treffpunkt und Veranstaltungsort ist das vom Heimatverein in Eigenleistung erbaute Heimathaus mit Backhaus und Wagenremise.

Ortsvorsteherin: Anja Kittel, Ellerburger Allee 1, Telefon: 05743 2001
Heimatpflegerin: Karin Poad, Ottostraße 3, Telefon: 05743 929322


Frotheimer Dresch- und Backtage
Frotheimer Dresch- und Backtage

Frotheim
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Frotheim als „Vrotmen“ im Jahre 1241. Im Laufe der vergangenen Jahrhunderte hat sich Frotheim als für die Region typische Streusiedlung mit einzeln gelegenen Hofanlagen entwickelt.
Seit der kommunalen Neuordnung im Jahre 1973 ist Frotheim eine Ortschaft der Stadt Espelkamp und zählt ca. 2.650 Einwohner, zum größten Teil im Ortskern und in den Siedlungsgebieten. Die Gemarkungsflächen betragen 1866 ha, davon sind ein Drittel Wald- und Moorflächen. Frotheim verfügt über eine vielfältige Landschaftsstruktur und hat dadurch einen hohen Naherholungswert.

In der Ortschaft befinden sich außerdem ein kirchlich getragener Kindergarten sowie eine in den Jahren 1991-1994 umgebaute und teilweise neu errichtete Grundschule.
Das dörfliche Gemeinschaftsleben wird durch 25 aktive Vereine unter dem Dach der Dorfgemeinschaft e.V. getragen. Besondere Sehenswürdigkeiten Frotheims sind die „Scheune Brammeyer“, die als Ausstellungsraum dient, sowie die „Frotheimer Klus“, die für kirchliche und kulturelle Veranstaltungen genutzt wird und außerdem das Ortssymbol Frotheims ist.

Ortsvorsteher: Wilhelm Stockmann, Diekerorter Straße 16, Telefon: 05772 8524
Heimatpfleger: N.N.
http://www.frotheim.de


Alte Schule Gestringen
Alte Schule Gestringen

Gestringen
Gestringen ist über 700 Jahre alt und zählt mit seinen mehr als 1.700 Einwohnern zu den größten Ortschaften der Stadt Espelkamp. Gestringen ist ein sehr lebendiges Dorf. Die vielen Aktivitäten der Bürgerinnen und Bürger und vor allem der Dorfgemeinschaft spiegeln sich vielfältig wieder.

Mit dem Bürgerverein Gestringen e.V. und dem Circus Krönchen ist die Ortschaft weit über die Grenzen der Region hinaus bekannt geworden. Kleinkunstveranstaltungen und regelmäßige Auftritte des Circus Krönchen bieten Kultur auf allerhöchstem Niveau. Weitere Vereine runden das Bild ab. Es gibt eine aktive Feuerwehrlöschgruppe, den Siedlerbund Gestringen sowie einen gemischten Chor und einen Landwirtschaftlichen Ortsverein. Zudem arbeitet im Ort der Geschichtsverein Benkhausen und auch die Landfrauen sind in einem Verband organisiert. Selbstverständlich gibt es auch einen Sozialverband und einen Schützenverein. Vertreter dieser einzelnen Gruppen und weitere Vereinsvertreter sind die Aktivposten des Dorfes.
Alle zwei Jahre findet am Dorfplatz ein großes Dorffest statt, und auch der Weihnachtsmarkt am 3. Advent ist mittlerweile eine feste Institution geworden. Mit dem im Jahre 2000 beschlossenen Dorfentwicklungskonzept ist auch für die zukünftige Dorfentwicklung gesorgt. Unter Einbindung der Bürgerinnen und Bürger werden hier die Weichen für die Zukunft Gestringens gestellt.

Ortsvorsteher: Max Grote, Neustadtstraße 6a, Telefon: 05743 2653
Heimatpfleger: Karl-Friedrich Hüsemann, Benkhauser Straße 20, Telefon: 05743 920655 
http://www.gestringen.de


Isenstedter Kirche
Isenstedter Kirche

Isenstedt
Der Name Isenstedt ist wahrscheinlich aus den Worten „Stätte des Eisens“ entstanden. Isenstedt zählt derzeit ca. 2.600 Einwohner, die Gemarkungsfläche beträgt 1059 ha und davon werden bis heute 75 % landwirtschaftlich genutzt. Die südliche Grenze befindet sich in der Mitte des Mittellandkanals. In einer Schenkungsurkunde aus dem Jahre 1242 wird der Name „Isenstede“ urkundlich zum ersten Mal erwähnt.

Von 1842 bis 1972 war Isenstedt eine selbständige politische Gemeinde. Durch die kommunale Gebietsreform wurde der Ort am 01.01.1973 ein Teil der Stadt Espelkamp. Durch die Neuordnung wurde der südöstliche Teil Isenstedts, südlich des Mittellandkanals, abgetrennt. Damit verlor der Ort das große Torfmoor, die Fischerstatt und das Gut Renkhausen, sehr zum Bedauern der Bevölkerung. Der Bau einer Kirche für die Gemeinden Isenstedt und Frotheim wurde in den Jahren 1878-1880 durch eine Stiftung ermöglicht. Agathe Stille (1804-1874), die Eigentümerin des Gutes Renkhausen, spendete 30.000 Taler zum Bau des Gotteshauses. Die Kirche entwickelte sich in den vergangenen 125 Jahren zu einem integrierenden Bestandteil zwischen Isenstedt und Frotheim. Man kann an dieser Stelle nicht alle Vereine und Vereinigungen aufzählen, die in Isenstedt außerordentlich viele und positive Aktivitäten entwickeln. Besonders hervorzuheben ist dabei aber wohl, dass diese sich nicht auf den Stadtteil Isenstedt beschränken, sondern seit vielen Jahren auch Verbindungen nach anderen Orten bestehen, z.B. nach Gestringen (Schützenverein) oder Frotheim (Reiterverein).

Zur Erhaltung der dörflichen Infrastruktur ist eine behutsame, bauliche Entwicklung notwendig. Dabei soll aber die dörfliche Identität bewahrt bleiben. Durch das breite Angebot an Sport und anderer Vereinstätigkeit fühlen sich die Menschen in Isenstedt wohl. Das Dorf bietet ein hervorragendes Wohnumfeld für Jung und Alt und blickt damit, als junggebliebenes dynamisches Dorf im Grünen, optimistisch in die Zukunft.

Ortsvorsteher: Reinhard Bösch, Stadtweg 7, Telefon: 05743 2233
Heimatpfleger: Ewald Harre, Alte Schulstraße 33, Telefon: 05743 8443
http://www.isenstedt.de


Schmalge
Schmalge

Schmalge
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Schmalge im Jahre 1682. Bis zu der Gebietsreform im Jahre 1973 gehörte Schmalge zu Tonnenheide, einem Ortsteil von Rahden. Seither ist das 970 Hektar große Schmalge ein Stadtteil von Espelkamp und zählt ca. 400 Einwohner. Hier wohnte viele Jahre der verstorbene Ehrenbürger Espelkamps, Bischof Hermann Kunst.
Schmalge verfügt über den einzigen Campingplatz im weiten Umland, der reizvoll in die Landschaft eingebettet ist, und eignet sich hervorragend für ausgedehnte Spaziergänge und Fahrradtouren – etwa im 200 Hektar großen Staatsforst Osterwald. Zwei landschaftlich schön gelegene Grillplätze bieten vielen Espelkampern Erholungs- und Entspannungsmöglichkeiten. Einige Besonderheiten im Osterwald (Grenzsteine, Straßenführungen) weisen auf die alte Grenze zwischen Preußen und Hannover hin. Um 1730 gab es in Schmalge eine bischöfliche Ziegelei. Die Straße „Am Ziegelhof“ in Rahden erinnert noch heute daran.

Ortsvorsteherin: Marlies Schröder, Zum Staatsforst 1, Telefon: 05771 917792
Heimatpfleger: N.N.


Dorfgemeinschaftshaus Vehlage
Dorfgemeinschaftshaus Vehlage

Vehlage
Urkundlich erwähnt wurde Vehlage erstmalig in einem Schriftstück aus dem Jahre 1242, und zwar unter dem Namen Vegelage. Vehlage stellte eine reine Bauernschaft dar. Der Lebensunterhalt wurde in früheren Jahrhunderten ausschließlich in der Landwirtschaft verdient. Bereits um 1650 gab es in Vehlage eine Bauernschaftschule. Nach Aufzeichnungen aus dem Jahr 1646 existierten damals in Vehlage ca. 60 Bauernhöfe von unterschiedlicher Größe.

Seit der Gebietsreform, die zum 01.01.1973 in Kraft trat, gehört Vehlage zur Stadt Espelkamp. Nach wie vor wird der der Ort von der Ausübung der Landwirtschaft geprägt, obwohl die meisten Einwohner ihren Lebensunterhalt in Gewerbe- und Industriebetrieben in der näheren und weiteren Umgebung verdienen.
Vehlage hat seinen dörflichen Charakter mit einem ihm eigenen Charme bewahrt. Es gibt eine sehr rege Dorfgemeinschaft mit zahlreichen Vereinsaktivitäten. Dabei spielen auch das Dorfgemeinschaftshaus mit Luftgewehrschießstand, der Kleinkaliberschießstand sowie der Sportplatz und der kürzlich errichtete Steinbackofen eine wichtige Rolle. Nicht unerwähnt bleiben darf auch das jährlich am 1. Ostertag stattfindende große Osterfeuer sowie das jährlich im August abgehaltene Schützenfest.
Auch für die ältere Bevölkerung wird einiges geboten, sei es durch Fahrten und Veranstaltungen des Sozialverbandes als auch durch Aktivitäten der anderen Vereine.
Besonders hervorzuheben ist auch die starke Löschgruppe der Freiwilligen Feuerwehr, die aus dem dörflichen Leben nicht wegzudenken ist.
Groß geschrieben werden Nachbarschaft und Nachbarschaftshilfe. So werden in den Wintermonaten in zahlreichen Nachbarschaften noch die sogenannten „Spinnabende“ veranstaltet, die sich nach wie vor großer Beliebtheit erfreuen. 

Vehlage stellt auch ein beliebtes Ausflugsziel dar, insbesondere für Wanderer und Radwanderer. Als Ausflugsziele dienen der Naturschutz- und Badesee, beide gelegen im Bereich des Kleihügels. Beliebt sind auch die ausgewiesenen Radwanderstrecken auf den wenig befahrenen Nebenstraßen in Vehlage. Schließlich ist der Ort auch bekannt durch seine gute Gastronomie. Vehlage ist also allemal einen Besuch wert.

Ortsvorsteher: Friedhelm Meier, Hötkendiek 2, Telefon: 05743 8421
Heimatpfleger: Andreas Trocha, Im Schanzen 8, Telefon: 05743 5639957
http://www.vehlage.com


Innenstadt
Innenstadt

Espelkamp Zentrum
Ortsvorsteher: Herbert Klingel
Bischof-Hermann-Kunst-Platz 6
Telefon: 05772 978016

Stadtheimatpfleger: Karl-Heinz Hentschel
Birger-Forell-Straße 5
Telefon: 05772 8659