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02.08.2018

Bauschäden am ISY 7 festgestellt

Am Jugendzentrum ISY 7 sind jetzt Bauschäden festgestellt worden. Das städtische Gebäudemanagement ist von Nutzern auf eine abgesackte Decke im überdachten Außenbereich hingewiesen worden und hat dort daraufhin die Fassadenplatten entfernt, um die Ursache zu ermitteln.
Das Ergebnis: Die Holzunterkonstruktion für die Fassadenplatten ist teilweise durch Feuchtigkeit und Pilze so extrem verrottet, dass die Schrauben der Fassadenplatten aus der Holzlattung herausgerissen sind.

Die horizontalen Fugen der Fassadenplatten sind offen; es handelt sich um eine hinterlüftete Konstruktion, in die Regen/Feuchtigkeit eindringen kann und darf. Zum Schutz befindet sich hinter den Fassadenplatten die Abdichtungsebene in Form von Planen. Allerdings dringt das an der Abdichtung ablaufende Wasser in die Deckenkonstruktion ein, sodass dort zusätzlich Feuchteschäden vorliegen. Der äußere Ringbalken aus Leimholz ist an einem Auflager komplett verrottet und nicht mehr standsicher.

Als Gründe vermutet das Gebäudemanagement Mängel bei der Bauausführung. Zusätzlich scheint sich ein Holzschädling im Ständerwerk zu befinden.

Geplant ist jetzt, am betroffenen Gebäudeteil die Außenfassade vollflächig abzubauen, um das tatsächliche Ausmaß der Schäden feststellen und die notwendigen Sanierungsarbeiten planen zu können.
Teile des Jugendzentrums müssen bis zur Fertigstellung der Sanierungsarbeiten geschlossen werden. Über die Dauer der Arbeiten und der Schließung können derzeit keine Angaben gemacht werden, da das Ausmaß der Mängel noch nicht vollständig bekannt ist. Auch sind geeignete Handwerksbetriebe nicht kurzfristig verfügbar.

Die Bauarbeiten am ISY 7 wurden Ende 2011 beendet. Das Gebäude besteht aus einer massiv ausgemauerten Stahlkonstruktion mit angegliederten Verwaltungs-, Cliquen- und Multifunktionsräumen, die in Holzrahmenbauweise mit farbigen Fassadenplatten errichtet worden sind.