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04.07.2018

Defibrillatoren: Stadt verbessert die Versorgung deutlich

Defibrillatoren können Leben retten, weil sie die Chancen auf eine erfolgreiche Herz-Lungen-Wiederbelebung deutlich verbessern. Entscheidend für den Erfolg ist der schnellstmögliche Einsatz der Geräte bei Notfällen. Daher ist es ein Anliegen der Stadt Espelkamp, möglichst viele Standorte, an denen sich regelmäßig viele Menschen aufhalten, mit Defibrillatoren auszustatten.

Gleich neun Geräte sind jetzt neu beschafft und auf der Dachterrasse des Rathauses an die Ansprechpartner vor Ort übergeben worden. „Wir haben uns für ein Modell entschieden, das sehr bedienerfreundlich und einfach in der Handhabung ist. Die Hemmschwelle für Ersthelfer soll möglichst gering sein“, erläuterte Matthias Tegeler, Allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters, zu Beginn der Einweisung. Die neuen „Defis“ arbeiten vollautomatisch, erkennen vor Abgabe des Impulses, ob der Patient berührt wird und geben per Sprachansage Hinweise für die Herz-Lungen-Massage.

Folgende Standorte erhalten jetzt ein solches Gerät: das Rathaus, das Theater, die Stadtsporthalle, der Frotheimer Sportplatz sowie die Turnhallen Erlengrund, Schule am Auesee, Benkhausen, Isenstedt und Frotheim.

Bereits länger vorhanden sind Defibrillatoren bei mehreren großen Unternehmen in der Stadt sowie im Bürgerhaus, im Freizeitbad Atoll, im Dorfgemeinschaftshaus der Altgemeinde, im Feuerwehrgerätehaus Isenstedt, im neuen Vereinsheim des FC Preußen, am Sportplatz Fabbenstedt sowie am Söderblom-Gymnasium.
„Wir würden uns freuen, wenn weitere Institutionen im Stadtgebiet Defis anschaffen und wir so das Versorgungsnetz immer enger knüpfen können“, betonte Matthias Tegeler.