1973
1. Januar
Im Zuge der kommunalen Neuordnung ("Bielefeld-Gesetz") werden die ehemaligen Gemeinden bzw. Gemeindeteile Fabbenstedt, Fiestel, Frotheim, Gestringen, Isenstedt, Schmalge und Vehlage mit der Stadt Espelkamp zusammengeschlossen. Das Stadtgebiet vergrößert sich von 17,4 auf 84,1 qkm. Die Einwohnerzahl beträgt jetzt 23.598.
11. April
Nach der Kommunalwahl am 25. März wird Fritz Steding (SPD) zum neuen Bürgermeister gewählt.
1974
22. Mai
Bundespräsident Dr. Gustav Heinemann und seine Frau Hilda kommen zu einem "Abschiedsbesuch" nach Espelkamp. Im Rathaus trägt er sich in das "Goldene Buch" der Stadt ein.
4. - 13. Oktober
Die Stadt feiert mit zahlreichen Veranstaltungen ihr 25-jähriges Jubiläum. Die Zahl der Wohnungseinheiten beträgt 4.132, die Zahl der Arbeitsplätze 8.625.
1975
1. Januar
Die Stadt Espelkamp übernimmt die "Bücherei Volksbildungswerk Espelkamp e.V." in eigener Verantwortung. Sie trägt fortan den Namen "Stadtbücherei Espelkamp". Mit der diesjährigen Eröffnung von drei neuen Kindergärten stehen im Stadtgebiet acht Kindergärten zur Verfügung.
1976
1. April
Der "Bürgerverein Gestringen" wird gegründet. Durch zahlreiche kulturelle Veranstaltungen ist die alte Schule Gestringen zu einer der bekanntesten Kleinkunstbrettlbühnen des weiteren Umkreises geworden.
Alte Schule in Gestringen
9. Juli
Die Ina-Seidel-Grundschule wird ihrer Bestimmung übergeben. Mit der neuen Turnhalle stehen insgesamt zwölf Sport- und Turnhallen im Stadtgebiet zur Verfügung.
11. Oktober
Mit einem Festgottesdienst in der Thomaskirche wird der Neubau des Söderblom-Gymnasiums eingeweiht. Die Birger-Forell-Realschule übernimmt die ehemaligen Gebäude des Söderblom-Gymnasiums.
30. Dezember
Der "Zweckverband Volkshochschule Altkreis Lübbecke" mit Sitz in Espelkamp wird gegründet.
1977
14. September
Im Wettbewerb "Unser Kreis soll schöner werden" erringt die Stadt den ersten Preis.
30. September bis 2. Oktober
Espelkamp feiert sein erstes City-Fest. Durch den Aufbau eines Vergnügungsparks in der Breslauer Straße, durch Konzerte, Modenschau, Tanz, Frühschoppen und mit dem Gewerbezelt hat sich das City-Fest zu einer der Hauptattraktionen des Jahres für Jung und Alt entwickelt.
1978
25. September
Bundespräsident Walter Scheel besucht Espelkamp und trägt sich in das "Goldene Buch" der Stadt ein.
November
Das neue "Elite-Komfort-Service-Kino" wird im Center-Gebäude am Wilhelm-Kern-Platz eröffnet.
1979
17. Mai
Der Verein "Jugendzentrum Espelkamp" wird gegründet. Heute befindet sich das Domizil des Jugendzentrums in der Isenstedter Straße 7.
25. Mai
Anlässlich seines Besuches in Espelkamp gibt Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Johannes Rau die Brücke über die B 239 für den Verkehr frei.
6. September
Im Tal der "Großen Aue" wird der Aue-See offiziell eingeweiht.
1980
25. Juli
Die Kirche in Isenstedt wurde vor 100 Jahren eingeweiht.
1. September
Mit Zustimmung des Innenministers von Nordrhein-Westfalen wird der Ludwig-Steil-Hof, bisher ein eingetragener Verein, in eine Stiftung umgewandelt.
1981
28. Juni
Verleihung des Ehrenbürgerrechts der Stadt Espelkamp an Präses i.R. Ernst Wilm.
1982
30. Mai
Am Pfingstsonntag erfolgt die feierliche Einweihung der neuen Michaelskirche.
22. August
Die Zahl der zugezogenen Mennoniten wächst weiter. Die Ev. Mennoniten-Brüdergemeinde weiht ihr neues Gemeindezentrum an der Ratzenburger Straße ein.
22. Oktober bis 1. November
Die ersten "Espelkamper Kulturtage" finden statt.
6. November
Die neue Polizeiwache an der B 239 (alt) wird offiziell ihrer Bestimmung übergeben.
1983
26. August
Das erweiterte Rathaus mit dem angegliederten Ratstrakt (großer Ratssaal, Sitzungsräume) wird eingeweiht.
1984
16. April
Gründung des Vereins "Hilfe für Frauen in Krisensituationen"
8. September
Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Johannes Rau weiht das Bürgerhaus ein. Im Anschluss an den Festakt eröffnet er im Obergeschoss des Bürgerhauses die Stadtbücherei.
Bürgerhaus Espelkamp
1985
27. März
Heinz Goroncy (SPD) wird zum Nachfolger von Bürgermeister Friedrich Steding (SPD) gewählt.
8. Mai
Verleihung der Ehrenbürgerrechte an Friedrich Steding und Ernennung zum Ehrenbürgermeister.
1986
Mai / Juni
In Frotheim, in der Sandgrube an der Kösterstraße, finden archäologische Ausgrabungen statt. Es finden sich Hinweise zum Totenkult und zum Siedlungswesen aus vorrömischer Zeit.
3. - 5. Juli
Erster "Espelkamper Sommer": Vor dem Bürgerhaus begeistern Jongleure, Clowns und Mimen die Zuschauer.
1987
12. September
Ein weiteres kulturelles Highlight wird aus der Taufe gehoben: Die "Nacht der Komödianten" entwickelt sich in den folgenden Jahren zu einer überregionalen Attraktion.
1988
1. Oktober
Gründung der IGEU, der Interessengemeinschaft Espelkamper Unternehmen.
30. Oktober
Der Mittellandkanal, Espelkamps Südgrenze, wird 50 Jahre alt (1915 bis Minden, 1916 bis Hannover, 1938 bis zur Elbe für die Schifffahrt eröffnet).
1989
1. März
Die Stadt Espelkamp trauert um ihren Ehrenbürger Präses Ernst Wilm.
13. März
Espelkamps 25 000ster Einwohner wird geboren.
9. Juni
Der "See am Kleihügel" wird seiner Bestimmung übergeben. Während der "Auesee" unter Naturschutz steht, bietet der "See am Kleihügel" Erholungssuchenden viel Raum für Sport- und Spielmöglichkeiten.
18. Oktober
Heinz Hennemann (CDU) wird zum neuen Bürgermeister gewählt.
1990
19. Mai
Das Freizeitbad ATOLL wird der Bevölkerung übergeben.
19. September
Die Städtefreundschaft mit der Stadt Torgelow (Mecklenburg-Vorpommern) wird begründet.
17. Oktober
Die Urkunden zur zweiten Städtefreundschaft mit der Stadt Angermünde (Brandenburg) werden unterzeichnet.
1991
29. Mai
Die Partnerschaftsurkunden zwischen der Stadt Espelkamp und der Stadt Nagykörös (Ungarn) werden unterzeichnet.
30. August bis 1. September
Der Ortsteil Frotheim wird 750 Jahre jung.
1. September
Das Gründer- und Anwendungszentrum (GAZ) beginnt seine Arbeit.
Gründer- und Anwedungszentrum (GAZ)
1992
17. bis 21. Februar
Unter dem Motto "Kultur von Frauen für Frauen" finden die ersten Espelkamper Frauenkulturtage statt.
28. - 31. August
Der Ortsteil Isenstedt feiert seine erste urkundliche Erwähnung vor 750 Jahren.
29. Oktober
In Anwesenheit von NRW-Kultusminister Hans Schwier wird die neue Grundschule "Im Erlengrund" eingeweiht. Der Ganztagsbereich für Kinder sichert die Betreuung von 7.45 bis 16.00 Uhr. Angegliedert ist das Nachbarschaftszentrum, Ort für öffentliche Veranstaltungen, Vereinsversammlungen u.ä.
1993
18. Juli
Die Zahl der zugezogenen Mennoniten wächst weiter. Das neue Bethaus der Mennoniten-Brüdergemeinde an der Alsweder Landstraße wird in einem Festgottesdienst eingeweiht.
10. / 11. September
Die erste Berufsausbildungsmesse (BAM) findet in Espelkamp statt. In Zusammenarbeit mit dem Gewerbeverein, der Stadt, dem Arbeitsamt Herford, den Schulen im Kreisgebiet, dem Handwerksbildungszentrum und vielen weiteren Organisatoren bietet die Messe Jugendlichen vielfältige Informationen rund ums Thema Ausbildung und Beruf.
1994
1. Januar
Die Stadt wird zur "Mittleren kreisangehörigen Stadt" bestimmt und übernimmt zusätzliche Aufgaben, wie z.B. das Wohnungswesen, die untere Bauaufsichtsbehörde und ein eigenes Rechungsprüfungsamt.
30. November
Die neue Ortsumgehung Espelkamps, die B 239, wird für den Verkehr freigegeben.
1995
16. Januar
Der Innenstadtverkehr wird ab heute durch den Bürgerbus unterstützt.
8. März
Der "Bürgerhausverein Espelkamp e.V." wird gegründet. Ziel: Förderung der Kultur, Politik, Gesundheit und des Sports in den Räumen des Bürgerhauses.
13. September
Birger Forell als Brückenbauer zur Städte-Partnerschaft: Die vielfältigen umfangreichen Beziehungen zur schwedischen Stadt Borås werden durch die Städtepartnerschaftsurkunden besiegelt.
16. Dezember
Eine weitere Kirche der Mennoniten wird eingeweiht: das Bethaus der Mennoniten-Kirchengemeinde "Am Fabbenstedter Graben".
1996
Bedingt durch den starken Zustrom von Neubürgern setzt ab 1989 eine rege Bautätigkeit ein. Die Aufbaugemeinschaft, Organ der staatlichen Wohnungspolitik, errichtet bis Ende 1997 im Stadtgebiet 340 Mietwohnungen (10% ihres gesamten Wohungsbestands).
9. Mai
Die erste Seniorenmesse "Rund ums Alter" findet statt.
22. November
Die Neubau der Hauptschule "Waldschule" an der Koloniestraße wird eingeweiht. Die vierzügige Schule verfügt über einen Ganztagszweig.
1997
25. Mai
Nach engagierten Diskussionen im Rat und in der Öffentlichkeit wird in einem Bürgerentscheid der Erwerb und die Sanierung der 750 Jahre alten "Ellerburg" durch die Stadt mit 79,8 % der Stimmen abgelehnt.
Juni und August
Zwei Skatinganlagen für geschickte Inline-Skater werden in Betrieb genommen.
20. / 21. September
Im Bürgerhaus findet der Westfalentag des Westfälischen Heimatbundes statt.
1998
2. März
Espelkamp geht ins Internet!
14. Juni
Nach erfolgreicher Renovierung Wiedereinweihung der "Alten Klus" in Frotheim, einer Kapelle aus dem Jahre 1818 mit dreiseitigem Chor und Glockendachreiter.
Alte Klus in Frotheim
Juli / August
Das "Atrium"-Gebäude geht seiner Vollendung entgegen. Es bildet den architektonischen Abschluss der Breslauer Straße. Herzstück des Hauses bildet das "Betreute Wohnen für Senioren".
1999
30. Mai
Die Stadt feiert mit 10.000 Gästen von nah und fern ihr 50jähriges Bestehen.
12. September
Bei den Kommunalwahlen wird Heinrich Vieker (CDU) mit 64,35% der Stimmen zum ersten hauptamtlichen Bürgermeister der Stadt gewählt.
4. Oktober
Bundespräsident Johannes Rau beehrt Espelkamp. Er gratuliert nicht nur der Aufbaugemeinschaft in einer Feierstunde für ihr stetes und hohes Engagement, sondern feiert auch anschließend auf dem Wilhelm-Kern-Platz mit allen begeisterten Bürgerinnen und Bürgern den Abschluss der 50-Jahr-Feierlichkeiten.
6. November
Die Stadt Espelkamp trauert um ihren ersten Ehrenbürger Bischof Hermann Kunst.
30. Dezember
Die Stadt Espelkamp trauert um den langjährigen Kommunalpolitiker und Altbürgermeister Gerhard Wetzel.

